• 27. – 29. September 2022
  • Messegelände Düsseldorf

„Eine echte Weltleitmesse“

26. Januar 2022
Düsseldorf

Am 27. September startet die ALUMINIUM 2022 in Düsseldorf. Und sie wird, nach der Absage in 2020, endlich das langersehnte und internationale Branchentreffen der Aluminiumindustrie und ihrer Anwendungsindustrien. Die zentralen Player der Branche werden ebenso dabei sein wie die spannendsten Start-ups und Newcomer. Punkten wird die Messe zudem mit neuen Sonderschauen, der Kooperation mit den relevantesten Verbänden und Industrie-Partnern, mit zahlreichen hybriden Elementen – und mit drei Tagen voller Content.

Wann darf sich eine Messe „Weltleitmesse“ nennen? Was macht sie zum wichtigsten Treffpunkt einer Branche? Geht es nach der reinen Ausstellungsfläche, die einen Weltmarkt im Rahmen einer Messe abbildet, wird die ALUMINIUM (27.–29. September 2022) dem Begriff mehr als gerecht, denn wie in den vergangenen Jahren bildet sie den globalen Aluminiummarkt innerhalb von 6 Messehallen des Düsseldorfer Messegeländes ab.

Und auch ein weiteres Kriterium wird erfüllt: Die wichtigsten Player der Industrie sind dabei, um fachlichen Austausch mit höchster Relevanz zu garantieren. Fix zugesagt haben unter anderem bereits Norsk Hydro, HAI Hammerer, AMAG, ALVANCE, Rio Tinto, Alcoa, Trimet, Rusal oder Assan Alüminyum. Neben vielen weiteren bekannten Branchengrößen werden auch zahlreiche KMU und Start-ups für enorme Vielfalt sorgen.

Die wichtigsten Fragen unserer Zeit

Doch es geht natürlich um mehr. Von einer Weltleitmesse wird erwartet, dass sie Antworten auf die drängendsten Fragen der Gegenwart und der Zukunft bietet. Im inhaltlichen Fokus der ALUMINIUM 2022 stehen daher jene Themen, die die Branche bereits jetzt transformieren. Und für die der Werkstoff zahlreiche Lösungsansätze bietet.

-       Nachhaltigkeit: Wenige Werkstoffe bieten so viele Möglichkeiten für Recycling und Kreislaufwirtschaft wie Aluminium. Auf der Messe werden zahlreiche Innovationen im Sinne klimaneutralen Aluminiums präsentiert.

-       Neue Mobilität: Der Druck, Fahrzeuge leichter zu bauen, und die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität machen Aluminium zu einem immer wichtigeren Werkstoff in der Automobilindustrie.

-       Additive und digitale Fertigung: 3D-Druck etabliert sich immer stärker in der Industrie. Ausgereizt ist das Thema aber bei weitem nicht. In Düsseldorf werden Konzerne ebenso wie Start-ups spannende neue Möglichkeiten aufzeigen, die Materialeigenschaften des Metalls mit der Designfreiheit der additiven Fertigung zu kombinieren.

-       Digitalisierung: Mehr Effizienz, mehr Effektivität – innovative Engineering- und Maschinensoftware werden einen weiteren Schwerpunkt der Messe bilden.

-       Bau- und Konstruktionswesen: Smarte und umweltfreundliche Städte sind eines der Megathemen der nahen Zukunft. Aluminium als Werkstoff für Fassaden oder Fensterrahmen wird dabei eine zentrale Rolle spielen.

Sonderschauen mit starken Partnern

Zwei dieser Fokusthemen werden sich in eigenen Sonderschauen spiegeln. „Additive und digitale Fertigung“ in Halle 5 zeigt die vielfältigen technischen Möglichkeiten auf, die der 3D-Druck bietet. Für Messe-Projektleiter Malte Seifert ist dies eine der spannendsten Entwicklungen in der Branche: „Der 3D-Druck macht es möglich, die Materialeigenschaften von Aluminium mit der Design-Freiheit der additiven Fertigung zu kombinieren. Welche neuen Ansätze das bietet, ist heute noch gar nicht vollständig abzusehen.“ Exklusiver Partner bei dieser Sonderschau ist das Aachen Center for Additive Manufacturing (ACAM) der RWTH Aachen, eines der weltweit bedeutendsten Forschungszentren in diesem Bereich.

In Halle 6 der ALUMINIUM wird sich alles um die Themen Nachhaltigkeit und Recycling drehen. Vor dem Hintergrund der hervorragenden Eigenschaften des Werkstoffs im Sinne einer Circular Economy warten in der „Innovation Plaza Sustainability und Recycling“ zahlreiche Best Practices und Innovationen auf die Messebesucher.

Content treibt die Messe

Beide Sonderschauen werden von Speakers‘ Corners begleitet. Sie bieten ein dichtes Programm an Fachvorträgen, fokussiertem Content und Insights zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit additiver Fertigung beziehungsweise Nachhaltigkeit. Sie werden tiefergehende Informationen bereitstellen und der Vorstellung von Produkten und Lösungen Raum geben. Die Themenbühnen werden von hochkarätigen Partnern der Industrie betreut, die sich thematisch wie auch fachlich einbringen werden.

Die Konzentration auf Content ist eine der hervorragenden Eigenschaften der Weltleitmesse. Eines der Highlights: Die große ALUMINIUM Conference von Aluminium Deutschland ist ab 2022 integraler Bestandteil der Messe. Sie wird unter dem Titel „Aluminium – the solution provider“ in Halle 3 der Messe Düsseldorf über die Bühne gehen und sich thematisch entlang der zentralen Fokusthemen der Messe bewegen. Die ALUMINIUM Conference wird die Ansätze des äußerst erfolgreichen ALUMINIUM Business Summits weiterverfolgen und zu den Fokusthemen Experten, Key Player und vor allem auch die Kunden der Aluminiumindustrie auf die Bühne holen.

Marius Baader, der Geschäftsführer von Aluminium Deutschland, sieht in der Zusammenführung von Messe und Conference einen logischen Schritt: „Damit stellt sich die ALUMINIUM organisatorisch und inhaltlich noch besser auf und besetzt die top-aktuellen Themen, die unsere Industrie heute treiben und in den kommenden Jahren treiben werden. Auf dieser Bühne können wir die Lösungskompetenz des Werkstoffs und der Industrie stärker und deutlicher kommunizieren.“

Eine Leistungsschau der Superlative

Wie alle Messen von Veranstalter RX wird auch die ALUMINIUM hybride Elemente bieten und ein digitales Messeportal zur Verfügung stellen. Neben digitalen Ausstellerprofilen wird es auch die Möglichkeit geben, die ALUMINIUM Conference live im Netz zu verfolgen. Hinzu kommen hybride Angebote wie Audio Guided Tours, digitale Messetaschen, Leadscanning aller Besucher und einiges mehr.

„Wir werden im September eine Leistungsschau der Superlative erleben“, verspricht Malte Seifert, „es wird eine Messe, auf die die Branche stolz sein kann – eine echte Weltleitmesse eben.“